“Wir sagen euch an den lieben Advent….”

So beginnt das bekannte Adventslied in den meisten Gottesdiensten im deutschen Sprachraum. Dabei wird an jedem Adventssonntag eine weitere Kerze am Adventskranz entzündet. Im Winter sind die Tage bekanntlich kurz und die Nächte lang. Dann sehnt sich der Mensche im Besonderen nach Wärme und Licht. Nicht so sehr nach dem physischen Licht, sondern nach jener Quelle, die dem Menschen innere Sicherheit und Orientierung geben.

Diese Sehnsucht ist in der gegenwärtigen Zeit noch nie so gross. An was sollen wir uns halten, wo kann unser Herz Ruhe finden? Gott sieht die Finsternis, die derzeit die Menschheit durch die Pandemie heimsucht. Er ist aber auch unser himmlischer Vater, der sich um uns sorgt. Darum hat er seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt, um ‘Licht’ zu sein auf den Wegen der Menschen. Wenn wir in Jesus das Licht des Lebens erkennen, können wir auf ihn vertrauend, jeden Schritt mit Hoffnung und mit Zuversicht tun.

Dieses Licht verbreitet sich unter den Menschen, wenn wir selber Diener und Dienerinnen der Hoffnung und der Zuversicht sind. Dazu lädt er uns persönlich ein: ‘Ihr seid das Licht der Welt’ (Matthäus 5, 14). So wie die Lichter auf dem Bild, bringen wir mit kleinen, aber wirkungsvollen Worten und Gesten Licht in die Herzen der Menschen. Jeder Mensch ist mit seinem persönlichen Licht einzigartig.  ‘Mache dich auf und werde Licht (Jes 60, 1), ermutigt uns der Advents-Prophet Jesaja. Machen wir uns dazu auf, besonders in dieser Adventszeit 2020. Die Welt wird durch uns heller und wärmer.

Die Gottesdienste laden uns dieses Jahr unter ungewöhnlichen Umständen ein, dieses LICHT zu entecken. Von Herzen erwarten Sie. Bitte beachten Sie, dass für bestimmte Gottesdienste und Feiern eine Anmeldung unbedingt erforderlich ist, da die beschördliche Beschränkung von 50 Personen gilt. (s. unter ‘G0ttesdienste’ und Auswahl).

Von Herzen wünschen wir Ihnen eine Adventszeit voller Licht und ein Weihnachtsfest voller Frieden.

Im Namen des ganzen Pfarreiteams:

Claudio Cimaschi, Pfarreileiter                                                  Advent 2020 – Im Corona-Jahr