Der Frühling – ein Zeichen der Auferstehung

Ein Zwiegespräch Mutter – Kind

Natalie hat sich schon immer viele Gedanken gemacht. Vor fünf Jahren, als sie noch im Kindergarten war, hatte Natalie zum ersten Mal gehört, dass Jesus von den Toten auferstanden sei. „Ist er jetzt tot oder lebt er?“, fragte sie ihre Mutter damals. „Er lebt“, hatte die Mutter gesagt. „Wo denn?“, wollte Natalie wissen. „Bei Gott“, sagte die Mutter, womit sich Natalie zufriedengab. Nun geht Natalie in die vierte Klasse, und sie hat noch mehr Fragen an ihre Mutter. „Warum ist Jesus auferstanden?“ will Natalie wissen. „Jesus ist auferstanden damit wir wieder Hoffnung bekommen, Hoffnung auf das Leben“, antwortet Ihre Mutter. Aber das versteht Natalie nicht. „Der Frühling ist zum Beispiel eine echte Auferstehung,“ erklärt ihre Mutter weiter. „Jedes Jahr zur Osterzeit erwacht die Natur zu neuem Leben. Die Blumen wachsen wieder und die Tiere wachen aus ihrem Winterschlaf auf. Im Winter schien das alles wie tot zu sein.  Das ist z.B. die kleine Raupe. Sie hat jedes Jahr die Hoffnung, dass aus ihr ein Schmetterling wird.“ Natalie hört gespannt ihrer Mutter zu. „Jetzt verstehe ich es, Gott schenkt uns jedes Jahr den Frühling, als Zeichen des Lebens. Gott hat Jesus auferstehen lassen, damit damals seine Jünger Hoffnung für das Leben bekommen“ sagt Natalie. Sie geht in ihr Zimmer, holt das Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ und bittet ihre Mutter, ihr das Buch vorzulesen. Nach dem Buch, möchte Natalie noch Gott dafür danken!

Wir beten gemeinsam:
Lieber Gott, jeden Tag lässt du die Sonne über uns aufgehen. Sie bringt uns Licht, Wärme und Leben. Wir danken dir dafür. Lass die Sonne auch in uns hineinscheinen! Gib uns ein fröhliches Herz, grosse Augen um staunen zu können und einen starken Mut unsere Augaben fröhlich anzupacken. Lass uns für einander wie ein Sonnenschein sein und einander Wärme und Liebe schenken. Amen.

(nach: Bistum Mainz)