Fastenopfer 2020: Spendenaufruf

Helfen wir der armen Landbevölkerung in Guatemala

Es war alles so schön vorbereitet: Am Aktionstag vom 22. März wollten die reformierte und die katholische Kirche Wallisellen Solidarität mit der armen Landbevölkerung von Guatemala zeigen und ein Entwicklungsprojekt der kirchlichen Hilfswerke „Fastenopfer“, „Brot für alle“ und „Partner sein“ unterstützen. Dieses setzt sich für das Recht auf Nahrung der indigenen Bevölkerung ein, denn es sind die Mayas, die in dem zentralamerikanischen Staat am stärksten unter Hunger und Gewalt leiden.

Wegen der einschneidenden Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wurden nun sowohl der ökumenische Gottesdient als auch der gemeinsame Suppenzmittag abgesagt. Der gemeinsame Gottesdienst wurde, zumindest teilweise, in der leeren Kirche abgehalten, aufgezeichnet und am Sonntag, 10.30 Uhr auf Televista ausgestrahlt.

Wir leben gerade in einer schwierigen Realität und trotzdem gibt es Menschen, die wir nicht vergessen sollten. Durch den Klimawandel und Naturkatastrophen wie Trockenheit oder Wirbelstürme ist es für viele guatemaltekische Bäuerinnen und Bauern noch schwieriger geworden, mit ihrer Arbeit auf dem Feld durchzukommen. Das Hilfsprojekt von „Fastenopfer“ (kath.)  und „Brot für alle“ (ref.) unterstützt gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort indigene Kleinbauernfamilien in der Anwendung traditioneller und ökologischer Anbaumethoden sowie im Anlegen von Hausgärten für eine gesunde und vielfältige Ernährung. Ausserdem werden die Gemeinschaften darin unterstützt, ihr Recht auf Selbstbestimmung, Land, und Wasser bei den Behörden einzufordern

Der Erlös aus der Gottesdienst-Kollekte und allfällige Spenden vom Suppenzmittag wären vollumfänglich dem ökumenischen Hilfsprojekt in Guatemala zu Gute gekommen. Nun bitten wir Sie: spenden Sie die Münze oder das Nötli, dass Sie in die Kollekte werfen wollten, trotzdem – und zahlen Sie diesen Betrag ein auf:

Konto 01-18388-7, Vermerk „Guatemala“

Infoblatt: Projekt Guatemala
Audiodatei: Projekt Guatemala