Ökumentischer Gottesdienst im Zeichen verfolgter Christen am Sonntag, 22. Januar

Der Iran ist mehr als 5000 Kilometer von Wallisellen entfernt – und doch beschäftigt auch uns das Leid der Bewohnerinnen und Bewohner in diesem Land. Die Menschenrechtslage im Iran ist äusserst dramatisch. Menschen, auch Minderjährige, werden wegen ihrer politischen oder religiösen Gesinnung verurteilt, gefoltert und hingerichtet. Frauen werden unterdrückt, Proteste brutal im Keim erstickt und mit Misshandlung und Tod abgegolten.

Nach dem Sturz des letzten Schahs von Persien, Mohammad Reza Pahlavi, im Jahr 1979 wurde der Iran zu einer islamischen Republik unter der Führung von schiitisch-islamischen Geistlichen, die einen strikt anti-westlichen, ultra-konservativen Kurs verfolgen. Diese Intoleranz äussert sich auch den Christen gegenüber. Gemäss dem weltweitem Christenverfolgungsindex von 2022 findet sich der Iran auf Platz 9.

Am diesjährigen ökumenischen Gottesdienst am 22. Januar, 10.30 Uhr, in der Katholischen Pfarrei St. Antonius wollen wir der im Iran verfolgten Menschen gedenken und ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung setzen. Wir laden Sie dazu herzlich ein.