Die Suche nach einer neuen Pfarreileitung ist angelaufen

Die Pfarrei St. Antonius macht sich auf die Suche nach einer neuen Pfarreileiterin oder einem neuen Pfarreileiter. Dafür wurde eine Kommission eingesetzt. Ausserdem sollen vermehrt Synergien mit der Schwesterpfarrei St. Michael in Dietlikon genutzt werden.

Nach der Pensionierung von Diakon Claudio Cimaschi, dem langjährigen Leiter der katholischen Kirche in Wallisellen, konnte noch keine optimale Nachfolgelösung gefunden werden. Mit Reto Häfliger, dem ehemaligen Leiter der Schwesterpfarrei St. Michael, steht St. Antonius interimistisch ein erfahrener und beliebter Seelsorger zur Seite. Da auch er das Pensionsalter bereits erreicht hat, ist die Kirchgemeinde auf der Suche nach einer neuen Pfarreibeauftragen oder einem neuen Pfarreibeauftragten.

Verschiedene Szenarien möglich

Die gesuchte Person muss nicht zwingend ein Pfarrer sein. Die Leitungen von St. Michael und St. Antonius, die Kirchenpflege und das Generalvikariat haben in den vergangenen Wochen zusammen mit Markus Merz verschiedene Gespräche über die Zukunft der beiden Pfarreien geführt. Es sind, je nach Person, die für Wallisellen gefunden werden kann, verschiedene Szenarien denkbar. Markus Merz hat sich bereit erklärt, aktiv an dieser Zukunftsgestaltung mitzuarbeiten und auch wieder priesterliche Dienste in der Pfarrei St. Antonius zu übernehmen, auch wenn sein Arbeitsschwerpunkt in Dietlikon bliebt. „Dafür sind wir Markus Merz sehr dankbar“, sagt Anne-Catherine de Loë, Präsidentin der Kirchenpflege. Form und Umfang der Zusammenarbeit mit Markus Merz sind noch offen – und auch von der künftigen Entwicklung des Gottesdienstangebotes abhängig. Es wird in der Kirchgemeinde zu Veränderungen kommen, die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Pfarreien und das Nutzen von Synergien sind in der heutigen Zeit unabdingbar und ein erklärtes Ziel der Kirchenpflege.

Pfarrwahlkommission hat sich konstituiert

Um die Leitung der Walliseller Pfarrei bis im Sommer neu zu besetzen, hat sich in den vergangenen Wochen eine Pfarrwahlkommission konstituiert. Das Gremium setzt sich zusammen aus Anne-Catherine de Loë, der Präsidentin der Kirchenpflege, sowie den beiden Wallisellern Kirchenpflegern Angelika Nido Wälty und Aron Braun. Ausserdem nehmen folgende drei Pfarreiangehörige aus Wallisellen Einsitz in das Gremium: Darius Häberling, Maturand und Ministrantenleiter, Isabelle Montanaro, Mutter einer Erstkommunikantin und engagiertes Pfarreimitglied sowie Peter Haas, pensionierter Lehrer und Mitglied des Cäcilienchors. „Mit dieser Auswahl haben wir versucht, möglichst sämtliche  Alters- und Bevölkerungsgruppen in der Kommission zu berücksichtigen“, sagt Anne-Catherine de Loë. Reto Häfliger wird die Pfarrwahl beratend begleitend. Das Gremium hat in der zweiten Januarwoche seine Tätigkeit aufgenommen und sich zu einer ersten Sitzung getroffen. Eine entsprechende Stellenausschreibung ist verfasst und wird in diesen Tagen auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht.